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| Countdown für die Bürgermeisterwahl |
| Politik |
| Geschrieben von: Martin |
| Sontag, 21. März 2010 11:33 |
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Mag. Ewald Spiegl und Mag.aJohanna Obojes-Rubatscher stellen sich der Wahl. Im ersten Wahlgang konnte Bgm. Spiegl 892 Stimmen (48,27%) für sich verbuchen, Johanna Obojes-Rubatscher kam auf 733 Stimmen (39,66 %). Gottfried Nothdurfter war mit 223 oder 12,07% abgeschlagen an dritter Stelle. Erstaunlich war schon, dass sich mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten gegen den Bürgermeister Ewald Spiegl ausgesprochen haben. Letztendlich geht es darum, einerseits wieder die gleichen Wähler bei zumindest gleicher Wahlbeteiligung zu mobilisieren, und andererseits auch die 42 ungültigen Stimmen des ersten Wahlganges, die sich gegen alle 3 Kandidaten ausgesprochen haben, für eine Wahl zu bewegen. Das Zünglein an der Waage werden aber klar die Stimmen für Gottfried Nothdurfter bilden, die sich sicherlich eher in Richtung von Obojes-Rubatscher und gegen den amtierenden Bürgermeister richten dürften. Somit wird es eine ganz knappe Angelegenheit, auch noch mit dem Unsicherheitsfaktor, ob und wie eine Wahlempfehlung von der Liste GO-Thomas Zangerl in dieser Angelegenheit gemacht wird. Dies würde natürlich auch schon künftige Mehrheitsbildungen im Gemeinderat vorzeichnen. Wahrscheinlich davon abhängig, wer der Gemeinschaftsliste -Thomas Zangerl die besseren Angebote und Zugeständnisse macht. In den letzten Tagen wird sicherlich noch einmal alles aufgeboten, um die Wähler zu mobilisieren und zu überzeugen, wer denn der bessere Kandidat bzw. Kandidatin für das Bürgermeisteramt sei. Ob grossflächige Plakate, Internet, Postwurf oder Medieneinschaltungen. Letztendlich geht es darum, sich die Frage zu stellen, wie man sich eine Dorfpolitik vorstellt. Dies ist sicherlich nicht so sehr die Frage von Sympathie, sondern von Charakter, und dazu gibt es schon einige Kriterien, die man aus der Vergangenheit für eine Beurteilung heranziehen kann. Fest steht, die Zahlen des ersten Wahlganges lassen keinen Interpretationsspielraum und keine Schönrederei zu, wer denn als Sieger und Verlierer hervorgegangen ist und in welche Richtung der Wählerwille geht... Martin Seidner |

Nur noch wenige Tage, bis wir am Palmsonntag (28.03.2010) wieder zur Urne schreiten, um in der Stichwahl den oder die BürgermeisterIn zu wählen.
Was mich an diesem gesamten Wahlkampf allerdings stört, ist die ewige Nörglerei am derzeitigen Bgm. Als wäre alles was er gemacht hat nur Müll. Ich glaube, dass in den letzten Jahren viel passiert ist - leider nicht alles reibungslos und fehlerfrei. Aber so ehrlich sollte man auch jetzt sein, und Ewald auch ruhig mal ein wenig Lob zugestehen und nicht nur kritisieren.
Schlußendlich unterstellt man ja seinen Wählern (immerhin fast 50%) nicht gerade ein hohes Mass an Objektivität und Verständnis für die Belange der Gemeinde wenn wirklich alles nur schlecht war - oder?!?
Aber genug des Zynismus:
Dass Johanna im Falle eines Wahlsieges am Anfang nicht fehlerlos agieren wird, dürfte jedem klar sein. Dass dieses Dorf aber nach sechs besser dastehen wird als heute, ist sehr, sehr wahrscheinlich.
Und zum Schluss doch noch ein wenig Zynismus:
Laut Bgm geht am Sonntag sowieso die Welt unter, sollte er verlieren, also könnte Johanna dann eh nix mehr tun!
und schwitzenden füße geben bekanntlich keinen guten halt- viel spass beim (aus)rutschen!
Zwischen Meinungsfreiheit und Objektivität eines Beitrags in einer Zeitung ist doch hoffentlich noch ein kleiner Unterschied oder?
Dass ein Verfasser auch seine persönlichen Ansichten in einen Artikel einfließen lässt ist klar. Dass die sowohl Verfasser als auch Zeitung in eine ähnliche politische Richtung tendieren ist auch klar.
Aber dass "ein beitrag nicht objektiv sein muss, da ja noch meinungsfreiheit gilt" ist wohl ein kompletter Blödsinn. Aber was will man sich erwarten....
Wie dem auch sei - warten wir erst den Sonntag ab. Und wenn es auch eine Veränderung gibt, so begegnen wir ihr mit Respekt und hoher Erwartung für die nächsten 6 Jahre.
Denn eines ist sicher: auch wenn die Schuhe von Hr. Spiegl nicht jedem gefallen - hineinpassen werden wohl trotzdem die wenigsten!