Editorial, Ausgabe 90, Juni 2010 PDF Drucken E-Mail
Editorial

Liebe Leserinnen und Leser!

Nach dem turbulenten Frühjahr und der Gemeinderatswahl ist nun doch ein wenig Ruhe und Normalität ins Dorf eingekehrt.
Der Ausgang der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen hat doch für alle ein überraschendes Ergebnis gebracht. Siehe dazu die Wahlergebnisse auf den nächsten Seiten.

Die konstituierende Gemeinderatssitzung hat unter reger Anteilnahme der Bevölkerung im Peter Anich Haus stattgefunden. Bei der ersten „richtigen“ Gemeinderatssitzung nach der konstituierenden hat man aber doch ein Klimaveränderung im Vergleich zur letzten Gemeinderatsperiode gespürt.

Daraus lässt sich natürlich noch nicht ableiten, dass es die nächsten sechs Jahre so weitergeht. Nun soll man die neu gewählten Mandatare und die Bürgermeisterin einmal arbeiten lassen. Die Erwartungshaltung ist sicherlich groß, denn es warten einige harte Brocken, die in Angriff genommen werden müssen, um die versprochenen Ziele auch umzusetzen.

Eines ist aber schon klar, dass man der Bürgermeisterin natürlich auch eine gewisse Zeit einräumen muss, um sich im neuen Amt und den Aufgaben zurechtzufinden. Beim amerikanischen Präsidenten, dem man auch zumindest 100 Tage einmal werken lässt, wird dann eine erste Bilanz gezogen.

Um noch einen Vergleich aus Amerika zu strapazieren, so ist doch ein gewisser „change“ erkennbar. Dies äußert sich im Versprechen, eine für alle transparenten Stil zu führen, in dem mit der Information offen umgegangen wird. So wird es in naher Zukunft eine öffentliche Gemeindeversammlung ausschließlich zum Thema Lift geben, wo auf alle Fragen auch Antworten gegeben werden sollen.

Wir vom OBERPERFER DORFBLATT haben dazu ein Interview mit der Bürgermeisterin geführt, um ihre Vorstellungen und Vorhaben abzufragen.

Mit der Vergangenheit, die man ruhen lassen soll, ist es natürlich so eine Sache. Auf der einen Seite ist nun ein Neuanfang mit neuen Gesichtern, Ideen und Vorstellungen, auf der anderen Seite werden doch noch einige unliebsame Überraschungen – speziell den Lift betreffend – „auftauchen“, denn hier scheint es keinesfalls so eine heile Welt zu geben, wie es noch vor gar nicht allzu langer Zeit verkündet wurde.

Nicht nur in der Politik hat es eine Veränderung gegeben. Auch die Post ist Vergangenheit. Trari Trara die Post WAR da..... Denn die Postfiliale hat mit Ende April geschlossen und auch gleich die Postkastln beim M-Preis mitgenommen. Trugen die zuletzt äußerst spärlichen Öffnungszeiten schon zur Verärgerung bei, hat diese Aktion auch nicht gerade positiv zu einer Imageverbesserung beigetragen.

Aber spätestens im Herbst wird das Gemeindeamt dann auch ein Postamt werden.

Bis dahin dürfen wir noch den Sommer mit all seinen Annehmlichkeiten verbringen und wir vom OBERPERFER DORFBLATT wünschen euch allen eine schöne Zeit und wir freuen uns, euch im Herbst wieder eine neue Ausgabe zusammenzustellen.

Martin Seidner